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Die Narkose

Der Patient befindet sich in einem Tiefschlaf ähnlichem Zustand.
Bewußtsein und Schmerzempfinden sind ausgeschaltet.

Es wird ein Narkosemittel in eine Vene eingespritzt (intravenöse Narkose). Bei längerdauernden Eingriffen wird die Injektion wiederholt oder es werden gasförmige Narkosemittel und Sauerstoff gegeben:
Während der Narkose überwacht der Anästhesist ständig alle wichtigen Organfunktionen ihres Körpers wie z.B. Puls, Blutdruck, Atmung, Herztätigkeit im EKG, Sauerstoffsättigung des Blutes und vieles mehr.

Nach Beendigung des Eingriffs wird die Zufuhr der Narkosemittel unterbrochen und sie erwachen aus der Narkose wie aus einem tiefen Schlaf.
Sollten im Aufwachraum noch Schmerzen auftreten, können diese in der Regel durch Schmerzmittel, die durch die liegende Kanüle injiziert werden, durch orale Einnahme von Schmerzmitteln oder Akupunktur gelindert werden.
Treten zuhause Probleme auf, die Sie auf die Narkose zurückführen, rufen Sie mich bitte unter der Notfallnummer 0172 2 84 15 08 an.

Über eine Beatmungsmaske, die auf Mund und Nase (Maskennarkose), bzw. Kehlkopf (Larynxmaske) aufgesetzt wird oder
Über einen Beatmungsschlauch (Tubus), der in die Luftröhre eingeführt wird, nachdem der Patient eingeschlafen ist (Intubationsnarkose).
Die Intubation erleichtert die Beatmung und verhindert das Einatmen (Aspiration) von Speichel.